VNR – ein Verlag mit Geschichte

Der VNR Verlag hat sich seit seiner Gründung zu einer wahren Erfolgsgeschichte entwickelt. In den letzten 40 Jahren ist die Verlagsgruppe kontinuierlich gewachsen und zählt heute zu den Top Ten der deutschen Fachverlage. Den Anstoß dafür gab Norman Rentrops Idee, ein amerikanisches Zeitschriftenkonzept zum Thema „Unternehmensgründung“ auf den deutschen Markt zu übertragen.

Die Historie des VNR Verlags entdecken

1975 – 1985 – Die Anfangsjahre

  • Norman Rentrop gründet den Verlag am 27. Oktober 1975, einen Tag nach seinem 18. Geburtstag.
  • Die erste Ausgabe der Zeitschrift „Die Geschäftsidee“ erscheint im Mai 1976.
  • Im Januar 1977 wird der Verlag ins Handelsregister unter A 2790 eingetragen.
  • Im August 1977 erscheint das erste vom Verlagsgründer geschriebene Buch „Tipps zur Unternehmensgründung“ (heute in der 12. Auflage erhältlich).
  • Der Verlag bezieht im November 1981 den Unternehmenssitz in der Theodor-Heuss-Str. 4 in Bad Godesberg.
  • In den nächsten Jahren erscheinen neue Periodika, als erstes „Der Erfolgsberater, Handbuch für den erfolgreichen Aufbau eines eigenen Unternehmens“.

1986 – 1995 – Jahre der Entwicklung

  • August 1986 – Gründung des ersten Tochterunternehmens, der Prisma Werbeagentur GmbH. Als hauseigene Media-Agentur ist ihr Kerngeschäft die Durchführung aller Direktmarketing-Werbekampagnen.
  • 1989 vertreibt der Verlag seine Produkte erstmals im Ausland: Deutschsprachige Titel erscheinen in Österreich und in der Schweiz.
  • Im März 1993 wird das zweite Tochterunternehmen gegründet. Der Presse Service Bonn GmbH & Co. KG übernimmt ab sofort die Betreuung der Abonnenten des Verlags.
  • Im Jahr 1993 kommt es zu einer ersten Beteiligung durch Joint Ventures in Osteuropa mit der Gründung von Rentrop & Straton in Bukarest (Rumänien). Dort startete der Verkauf von Loseblattwerken zu Themen wie Steuern, Arbeitsrecht, Arbeitssicherheit, Management und Buchhaltung.
  • 1994 verleiht der Verlag den Cicero-Rednerpreis zur Förderung der Redekultur in den Kategorien Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur.

1996 – 2000 – Im Zeichen des Aufbruchs

  • Gründung eines weiteren Tochterunternehmens im August 1996: Der FID Fachverlag für Informationsdienste GmbH, bereits seit 1990 als e.V. aktiv, gibt ab 1996 Produkte wie „Vera’s Glücks-Ratgeber“ und „Versandhausberater“ heraus.
  • Im November 1998 erscheint mit „simplify your life“ eines der auflagenstärksten und bekanntesten Produkte der Verlagsgruppe.
  • Januar 1999: Aus dem Einzelunternehmen Verlag Norman Rentrop entwickelt sich der managementgeführte VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG.
  • Vorstand dieser Gesellschaft ist zunächst Helmut Graf, der zuvor den Verlagsbereich „Neue Märkte“ und die Aktivitäten im Ausland geleitet hat.
  • Gründer Norman Rentrop wird zum Aufsichtsratsvorsitzenden und zieht sich aus dem operativen Geschäft zurück.
  • Der Verlag Norman Rentrop besteht als Holding über den einzelnen Tochterfirmen weiter.
  • Der VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG ist eine Schwester des FID Verlags, der Prisma Werbeagentur und des Presse Service Bonn.
  • Im Oktober 2000 verleiht der Verlag erstmals den „Predigtpreis“.

2000 – 2010 – Auf Wachstumskurs

  • Im Jahr 2002 veranstaltet der Verlag erstmals das Petersberger Forum, ein bis 2013 jährlich stattfindendes Symposium zu gesellschaftlichen Leitthemen.
  • 2003 Beteiligung durch Joint Ventures in Frankreich und in Großbritannien unter dem Namen Agora Business Publications. Der Verlag startet mit jeweils drei Computertiteln. In Südafrika vergibt er Lizenzen.
  • 2004: Auszeichnung des VNR vom Verband der Zeitschriftenverlage in NRW e.V. für richtungsweisende, innovative Entwicklungen der Marke „simplify“.
  • Vor Beginn der Finanz- und Wirtschaftskrise liegt die Verlagsgruppe mit 135 Mio. Euro Umsatz im Jahr 2007 auf Platz 6 der größten Fachverlage in Deutschland.
  • Im Jahr 2010 zählt die Verlagsgruppe Rentrop laut IHK Bonn/Rhein-Sieg zu den 30 größten privaten Arbeitgebern in der Region.

2010 – heute – Mit wachsendem Produktportfolio in die Zukunft

  • Zu Beginn des Jahres 2014 steigt Guido Ems zum zweiten Vorstand des Verlags auf. Der Diplom-Kaufmann führt die Rentrop-Verlagsgruppe gemeinsam mit seinem Vorstandskollegen Helmut Graf.
  • Rückwirkend zum 1. Januar 2016 kauft der Verlag die englische Agora Business Publications LLP. Mit der erfolgreichen Übernahme setzt die Verlagsgruppe ihren Internationalisierungs- und Wachstumskurs weiter fort.
  • Im April 2016 ernennt der Aufsichtsrat des Verlags Frederik Palm zum neuen Vorstand. Frederik Palm führt den seit über 40 Jahren in Bonn-Bad Godesberg ansässigen Wirtschaftsverlag gemeinsam mit den Vorständen Guido Ems und Helmut Graf.
  • Die Verlagsgruppe liegt auf Platz 9 der größten Fachverlage und Platz 13 der größten Verlage in Deutschland.
  • Der Verlag vertreibt heute, unterteilt in 9 Fachverlage über 310 Produkte (Fachinformationsdienste, Loseblattwerke und elektronische Produkte) mit praxisnah aufbereitetem Beratungswissen.

Von der Geschäftsidee zur Verlagsgruppe – die Rentrop-Story

Bereits in jungen Jahren bewies Norman Rentrop Unternehmergeist und gründete den gleichnamigen Verlag einen Tag nach seinem 18. Geburtstag am 27. Oktober 1975. In seinem Elternhaus in Bad Godesberg bei Bonn tippte er die erste Ausgabe der Zeitschrift „Geschäftsidee“ auf einer IBM-Kugelkopf-Schreibmaschine.

Auf 24 einseitig bedruckten Seiten stellte Rentrop Trödelmarktveranstaltungen und Prospektverteilagenturen vor. 250 Abonnenten, die sich auf Kleinanzeigen gemeldet hatten, erhielten die erste Ausgabe im Mai 1976.

Den Anstoß für die „Geschäftsidee“ lieferte Rentrop eine Entdeckung in einem englischen Antiquitätengeschäft. Dort stöberte er das Buch „Think and Grow Rich“ auf, in dem sich ein Bestellschein für die 20 Jahre alte Zeitschrift „Success unlimited“ befand. Rentrop forderte die Zeitschrift an und stieß darin auf seine Geschäftsidee: amerikanische Publikationen und Produkte für den deutschen Markt zu adaptieren, wie etwa „Value Line“ als Vorbild für „Die Aktien Analyse“. Auch das Direktmarketing, die unmittelbare Kundenansprache in Werbebriefen und den Vertrieb durch Abonnements baute Rentrop nach Vorbildern aus den USA auf.